Sommerpause ist vorbei!

Das runde Leder rollt wieder! Lange war es hier ruhig, aber was soll man in einem Fußballblog auch während der Sommerpause groß schreiben? Für uns galt es eher, mal etwas abzuschalten, den Tank aufzuladen, um dann wieder voll durchzustarten. Die WM kann man eher als kleine Affäre betrachen, im Grunde hat sie aber niemanden interessiert.

Unsere einzige Geliebte spielte in der ersten Runde des Pokals mal wieder im Süden (Thannhausen, Weiden und jetzt Burghausen), mal locker zehn Stunden Busfahrt an die Grenzstadt zu Österreich. Aufgrund der frühen Abfahrt haben Fred und Ich den Abend mit netten Gesprächen mit Leuten der Sankt Pauli Mafia in der Q und unseren Jungs und Mädchen in der Stube verbracht, während der andere Teil lieber schlief. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Im Bus kurz ein paar Stunden gepennt und sich danach getreu dem Motto „Ich bin bereit, gib mir Korn und Sprite“ den wichtigen Dingen des Lebens zugewendet. Normal bin ich kein Freund von Suff auf der Hinfahrt, aber hey, erste Runde im Pokal war schon immer asozial. Irgendwann Mittags kamen wir dann auch endlich an und wurden von einer Blaskapelle empfangen. Noch eine kleine Runde gequatscht und ab mit dem Haufen ins Stadion. Eigentlich ganz nett, eine richtige Tribüne, der Gästeblock nur eine Stahltribüne, die anderen beiden Seiten meiner Meinung nach auch. Alles einfach auf einen Sportplatz. Passt irgendwie zum DFB-Pokal, auch wenn Wacker Burghausen nicht unbedingt ein Amateurverein ist.

Für uns drei war schnell ein Platz relativ weit oben gefunden und ab ging es. Stimmung auf unserer Seite meiner Meinung nach gut, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Die Heimkurve rund um die Ultras Black Side waren seltener zu vernehmen, wachten so richtig auch erst in der 40. Minuten mit ihrem „Wacker allez“ auf. Nun ja, das Spiel war ja im Grunde eh nach ein paar Minuten gelaufen.

Auch unsere Stadionverbotler konnten von der Rutsche und dem Sprungturm des benachbarten Schwimmbades mehr oder weniger in den Spielgenuss kommen. Passend dazu gab es einige Wechselgesänge. Diffidati con noi!

Die Rückfahrt zog sich sehr lange hin, irgendwie ist Bayern schon ein großes Bundesland. Anfangs natürlich noch super Stimmung in den Bussen, irgendwann zollte aber auch das Wochenende seinen Tribut und die Augen fielen immer häufiger zu.

Vier Siege bis Berlin!

prof schrieb diesen Beitrag am 16. August 2010 um 18:56 Uhr, inhaltlich geht es um Fußball. Falls Du was dazu zu sagen hast, schreib einfach einen Kommentar. Die Diskussion kann über einen RSS-Feed verfolgt werden.

Zeitreise

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